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Anhaltende Trauerstörung – Wann ist Trauer nicht mehr

Anhaltende Trauerstörung – Wann ist Trauer nicht mehr "normal"?

29m 4s

„Musst du nicht langsam wieder nach vorne schauen?“

Diesen Satz hören viele Trauernde früher oder später – aus dem Umfeld oder von sich selbst. Doch wie lange dauert Trauer eigentlich? Und wann wird sie zu einer anhaltenden Trauerstörung?

Trauer ist keine Krankheit. Aber manchmal bleibt sie so belastend, dass sie den Alltag über Monate oder Jahre bestimmt.

In dieser Folge sprechen wir mit Prof. Dr. Rita Rosner, Psychotherapeutin, Wissenschaftlerin und einer der führenden Expertinnen für Trauerforschung im deutschsprachigen Raum.

Wir reden darüber, welche Risikofaktoren die Entwicklung einer anhaltenden Trauerstörung begünstigen, welche Rolle gesellschaftliche Erwartungen spielen und warum Geduld oft das...

Wenn Trauer nicht mehr alles ist

Wenn Trauer nicht mehr alles ist

30m 22s

In dieser Folge sprechen wir darüber, wie sich Trauer verändert – und was passiert, wenn plötzlich wieder Raum für das eigene Leben entsteht. Zwischen Schuldgefühlen, gesellschaftlichen Erwartungen und der Erkenntnis, wieder mehr bei sich selbst zu sein, geht es um die Frage: Ist das Egoismus – oder Selbstfürsorge?
Wir teilen persönliche Entscheidungen, Zweifel und Zukunftspläne – vom Sabbatical bis hin zur Ausbildung in der Trauerbegleitung – und sprechen darüber, wie aus der eigenen Erfahrung der Wunsch entsteht, andere auf ihrem Weg zu begleiten. Und warum Trauer oft kein „entweder oder“, sondern ein gleichzeitiges „und“ ist.

Ein Jahr Trauer

Ein Jahr Trauer

30m 37s

Wird Trauer leichter – oder nur anders? Und was bedeutet dieses „anders“ eigentlich? Wie kann man den ersten Todestag überstehen – und warum ist es gut, dass der erst nach einem Jahr ist?
In dieser Folge teilt Kim ihre persönlichen Erfahrungen rund um den ersten Todestag von Lee, spricht über Ängste, Vorbereitung und darüber, was ihr geholfen hat, ein Jahr lang mit der Trauer weiterzuleben. Eine ehrliche Reflexion über Veränderung, Anpassung und das Weitergehen mit etwas, das bleibt – und auch bleiben darf.

Sexualität und Trauer - ein doppeltes Tabu

Sexualität und Trauer - ein doppeltes Tabu

38m 15s

In dieser Episode spricht Kim mit Annika – Bestatterin, Trauerbegleiterin und Sexualwissenschaftlerin – über zwei Themen, über die viele schweigen: Sexualität und Trauer.
Wir fragen uns, warum sich so viele Trauernde schuldig fühlen, wenn sie Nähe oder Lust empfinden, weshalb genau dieser Teil des Trauerprozesses so stark tabuisiert ist und wie sehr gesellschaftliche Normen dazu beitragen.

Annika zeigt uns, welche Scham- und Schuldgefühle häufig entstehen, wie unterschiedlich Menschen mit dem Verlust von Intimität umgehen und warum Sexualität und Körperlichkeit in der Trauer eine wichtige Ressource sein können.
Außerdem sprechen wir über die Rolle des persönlichen Umfelds – damit Angehörige und...

Emotional verkatert

Emotional verkatert

33m 47s

Manchmal kommt der Kater nicht vom Alkohol, sondern vom Leben.
Von der ersten Hochzeit zum nächsten Tiefpunkt. Der irgendwie auch willkommen ist.
Wir sprechen über Freude und Trauer, die gleichzeitig da sein dürfen. Über Fortschritte, die sich manchmal wie Rückschritte anfühlen, da sie doch nicht zum Ziel führen. Welches Ziel denn auch?

Draußen heulen ist besser als drinnen

Draußen heulen ist besser als drinnen

58m 13s

Alexandra erzählt die Geschichte ihrer Liebe zu Thomas. Sie war die Frau an seiner Seite, auch wenn er zugleich eine Familie hatte. Alexandra spricht über die besonderen Jahre mit ihm, den Abschied auf der Intensivstation und die Tage, in denen die Trauer kaum auszuhalten war. Doch sie berichtet auch von den kleinen Ritualen, die ihr Halt gaben, von Momenten der Nähe, die selbst im Sterben möglich waren, und davon, wie sie heute mit der Trauer lebt. Eine Episode über den Mut, Gefühle zuzulassen, über gesellschaftliche Tabus – und darüber, warum es manchmal hilft, draußen zu weinen, statt drinnen zu zerbrechen....

(Über)leben

(Über)leben

26m 1s

Manchmal ist Überleben: Aufstehen, Zähneputzen und mit dem Hund rausgehen. Manchmal bedeutet es, wieder Konzerte zu besuchen oder in den Urlaub zu fahren. Diese Folge erkundet den Raum zwischen Überleben und Leben – mit all seinen Rückschritten und kleinen Glücksmomenten. Es geht um Leistungsdruck in der Trauer, den Mut, einen Nachsterbewunsch auszusprechen, und den Wert von Ritualen, die helfen, den eigenen Weg zu finden – jenseits dessen, was andere erwarten. Weil noch da zu sein schon eine riesige Leistung ist.

Say Their Names

Say Their Names

8m 0s

Warum vermeiden so viele, den Namen eines verstorbenen Menschen auszusprechen? Aus Angst, aus Unsicherheit – oder weil sie denken, es würde weh tun? In dieser Folge sprechen wir darüber, wie wohltuend es sein kann, wenn genau das passiert: Der Name fällt. Die Person wird erwähnt. Sie bleibt Teil des Gesprächs.

Wir erzählen, warum das so wichtig ist – und teilen eine berührende Idee aus einer Trauergruppe, wie man Erinnerungen mit echten Fragen wieder lebendig machen kann. Eine kurze, aber sehr persönliche Folge.

Meld Dich, wenn Du was brauchst.

Meld Dich, wenn Du was brauchst.

20m 34s

„Meld dich, wenn du was brauchst“ – geht schnell über die Lippen, klingt nach Hilfe, ist aber oft das Gegenteil: eine freundliche Geste, die die Verantwortung verschiebt. In dieser Folge sprechen wir über echte Hilfe statt gut gemeinter Worte, Gutscheine mit Absicht, die Kunst des Aushaltens und was es braucht, um wirklich für Trauernde da zu sein.

Gefühlt gar nichts

Gefühlt gar nichts

21m 20s

Trauer muss nicht immer laut, tränenreich und dramatisch sein. Manchmal ist sie einfach… leer. In dieser Folge geht’s um Urlaubsinseln für die Trauer, innere Distanzierung, Suchtpotenziale und Kater nach dem Clubbesuch. Was, wenn man sich selbst fremd wird? Wenn Trauer nicht nach Plan läuft – und das völlig normal ist.